Neueste Artikel

Letzte Projektphase in Benin

Unser Projekt beruht auf einem erfolgreichen Verfahren aus dem Kongo  und bietet den Frauen- und Dorfgemeinschaften in ländlichen Regionen einen eigenständigen Zugang zu sauberem Wasser. Diese Umsetzung konnte im Frühjahr 2015 im Benin mit Erfolg unter Beweis gestellt werden. Um eine nachhaltige und eigenständige Umsetzung zu gewährleisten, ist hierfür ein sechs monatiges Training vorgesehen. Hilfe zur Selbsthilfe, welches schließlich zu lokalem Unternehmertum führt, steht im Vordergrund. Kristallisationspunkte müssen geschaffen werden, wodurch sich eine eigenständige Entwicklung durch ergänzende Maßnahmen entfalten kann. BONAGERA e.V./MIFON nutzen daher Öffentlichkeits- und PR-Maßnahmen, die allen Beteiligten zu Gute kommen, allgemeines Verständnis schaffen und die Verbreitung dieser autonomen Wasserversorgung unterstützen.

Bilder der ersten Projektphase im Benin (Januar – März 2015):  

 

Auswahl des Materials auf dem lokalen Markt, …

19.01 Atelier (15)

 „Süd-Süd Training on the Job“ bei der Herstellung von Brunnen-Baumaterial und Pumpen

  05.02 Pompe (27) - Kopie

„Süd-Süd Training on the Job“ bei der Handhabung der Brunnenbohr-technik…

11.02 (22)

„Süd-Süd training on the job“ in der Aufstellung und Handhabung der Pumpe

20150220_163529

Verhandeln der Bedingungen mit einem jungen Anwärter (hier Frau Marie-Félicienne Yavo; Verwaltung von „MIFON“)…, sowie  Verhandlung neuer Baustellen mit Kunden (Frauen- & Dorfgemeinschaften) müssen mit Geschick und Fingerspitzengefühl erfolgen:

13.02 Ketou (9) - Kopie



              Alles muss perfekt koordiniert und erlernt sein!

Die technische Machbarkeit konnte während  der ersten Projektphase an vier Beispielen im Benin nachgewiesen werden.

Nun geht es um ausreichendes Training und Erfahrung zu erlangen,  um eine eigenständige Verbreitung dieser Berufe und den Zugang zu sauberem Wasser nachhaltig zu sichern.

Da kongolesische Experten, Frauen- und Dorfgemeinschaften, Brunnenbauer, Konstrukteure für Bohrwerkzeug und Pumpen, das Institut für Hydrologie, Ministerium für Mikrokredite, Jugend und Frauenbeschäftigung, örtliche Trägerstruktur, etc. in der ersten Projektphase von der Machbarkeit dieses Verfahrens im Benin überzeugt werden konnten und nun auch für die letzte Projektphase bereit sind mitzumachen, wird es keine Zeitverzögerung bei der Umsetzung dieses Vorhabens geben. Hinzu kommt, dass MIFON alle Vorbereitungen vor Ankunft der externen Experten getätigt und fertiges Bohrwerkzeug in seinem Depot gelagert hat, welches sofort eingesetzt werden kann.

P1120285Treffen Treffen im Büro von Pastor Ernest (Präsident der NGO  „MIFON“, rechts im Bild) mit einigen der jungen Brunnen-bau-Anwärter, die sich mit Erfolg an der ersten Projektphase beteiligt haben.

Ziele:
Auf der Basis der Erfahrungen, die wir im Benin sammeln konnten, haben alle beteiligten Mitarbeiter von MIFON, BONAGERA e.V. und die kongolesischen Brunnenbauexperten folgende geschätzten Ziele für die zweite sechs monatige Projektphase ausgearbeitet:

1)  mindestens 100 Brunnen mit Pumpen werden von den Frauen- und Dorfgemeinschaften genutzt (potentielle Leistung jeweils 1,5-2m3/h). D.h. mehr als 50.000 Menschen können nach Abschluss der zweiten Projektphase  täglich mit sauberem Wasser versorgt werden

2)  mindestens 15 eigenständige Brunnenbau-Unternehmen, die ebenfalls die Qualifikation als Lehrbetriebe erhalten, werden in Benin tätig sein

3) drei Unternehmen (auch als Lehrbetriebe), die lokal das Bohrwerkzeug und Pumpen herstellen, sind zertifiziert

4) eine funktionierende Genossenschaft, die sowohl die „Kunden/Brunnenbauer- Beziehung“ organisiert und Brunnenbauern Subventionen zum Kauf des ersten notwendigen Bohrwerkzeuges mit Pumpen ermöglicht

5) Öffentlichkeitsarbeit zum besseren Verständnis und zur besseren Verbreitung dieses eigenständigen Verfahrens werden umgesetzt

6) Es wird auf enge Zusammenarbeit mit den betreffenden institutionellen Strukturen, sowie laufenden Projekten geachtet (z.B. Bildung, Gesundheit) _______________________________________________________________________________

Yes, we can!

P1170896Hilfe zur Selbsthilfe durch „Süd-Süd Know how Transfer“ erfolgreicher Nischenlösungen und gleichzeitige Arbeitsbeschaffung ist auch in Afrika keine Illusion! Bitte helft uns dieses Ziel am Beispiel:“eigenständiger Zugang zu sauberen Wasser“ im Benin zu erreichen. Wir müssen zeigen, dass Afrika sein Schicksal  eigenständig in die Hand nehmen kann. Gemeinsam und vor allem  zivilgesellschaftlich können wir dies ermöglichen. Zur  Umsetzung  dieser Projektphase (mit externer Hilfe, Material und Transportkosten) wird jeder der geplanten 100 Brunnen+Pumpe ca. 2500 Euro kosten. Nach Abschluss des Projektes wird der finanzielle Aufwand für jede neue Installation durchschnittlich 1000 Euro betragen und die Unterhaltungskosten der Pumpe werden 2 Euro/Monat nicht übersteigen.  Diese Investition und Kosten zur Unterhaltung werden später vorwiegend von den Frauen- und Dorfgemeinschaften und wenn nötig durch staatliche und private Subventionen gestützt.

BonAgera_Logo_Web_mid_NEUSpenden und dessen Ausgaben erfolgen während der Projektumsetzung auch vor Ort unter Kontrolle von BONAGERA e.V.
Der Verein unterliegt der Kontrolle vom Finanzamt München.

 

GLS Gemeinschaftsbank eG
BIC:     GENODEM1GLS
IBAN:  DE61 4306 0967 8211 1344 01 
Spendenquittung wird zugeschickt
(mail und Postaschrift bitte beifügen)

Unser Leitsatz:
“Die ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung kann erst erreicht werden, wenn neben der Beachtung der ökonomischen Entwicklung auch der Schutz der natürlichen Ressourcen (Artenvielfalt) und der Schutz der menschlichen Würde durch den Erhalt der kulturellen Vielfalt bedingungslos respektiert wird”.
(Prof. Hans Dürr, Physiker und Philosoph, Träger des alternativen Nobelpreises)

An unsere Spender – Die Trägerstruktur in Benin

Januar bis Mitte Februar 2015:
Wir danken dem Direktor von SONGHAI (in Porto Novo), dass er einige Anwärter außerhalb seines Zentrums bei diesen ersten Lehrgängen akzeptierte und dass wir seine gut ausgerüstete Werkstatt nutzen konnten.  Die „mobile“ Eigenschaft der Brunnenbau-Schule (Training on the job) einerseits und anderseits die Möglichkeit einer freien Entfaltung junger eigenständiger Unternehmer, konnte aber durch die zentralisierte Struktur von SONGHAI nicht gewährleistet werden. Nachdem wir die ersten Bohrwerkzeuge und Pumpen gebaut und zwei Brunnen mit Pumpen im Zentrum SONGHAI  erfolgreich installiert und als Muster übergeben hatten mussten wir eine neue Partnerorganisation suchen.

Mitte Februar und März 2015:
Uns bot  gleich  Pastor Ernest Oueounou,  seine Zusammenarbeit an.   Er  erkannte schnell das Potential des eigenständigen Zuganges zu sauberem Wasser und die damit verbundene lokale Arbeitsbeschaffung. Ausschlaggebend für seine Entscheidung war auch, dass solch eine Ausbildung OHNE kostspielige zentralisierte Ausbildungs-Strukturen umgesetzt wird und sich durch „Training on the Job“ eigenständig weiter verbreiten kann. Diese gemeinsame Vision war die Grundlage unserer weiteren und auch guten Zusammenarbeit bis zum Abschluss dieser ersten Projektphase.

09.02 neue Baustelle (40)
Pastor Ernest (Mitte) umgeben von zwei Brunnenbauanwärter am Rande vom Dorf Ouéssé (Süd-Westen Benins)

Pastor Ernest ist Gründer und Direktor der genossenschaftlichen Struktur „MIFON“. Frau Marie-Félicienne Yavo, langjährige Betriebsberaterin in verschiedenen Firmen und vertraut im Aufbau von genossenschaftlichen Strukturen, ist die rechte Hand von Pastor Ernest und Mitgründerin dieser NGO.

19.01 Atelier (60) - Kopie
Frau Marie-Félicienne Yavo, engste Mitarbeiterin von Pastor Ernest. Sie gründete ebenfalls die NGO und genossenschaftliche Struktur „MIFON“ mit Pator Ernest; Rechts im Bild Emery, der zweite kongolesische Brunnenbauexperte

Dank dieser neuen Zusammenarbeit im Februar und März 2015 konnte die erste Phase dieses Projektes mit großem Erfolg und öffentlicher Anerkennung abgeschlossen werden.

100_1712
Ministerin für Mikrofinanzen, Jugend und Frauenbeschäftigung (Marie-Laure Sranon Sossou) bei ihrem ersten Besuch auf einer unseren Baustellen

Trotz des erlittenen Zeitverlustes der durch den notwendigen Wechsel der Trägerstrukturen entstanden war, konnten zwei weitere Brunnen mit Pumpen gemeinsam mit Dorfgemeinschaften gebaut und in Betrieb genommen werden. Auf Grund der erfolgreichen Zusammenarbeit in dieser ersten Projektphase konnten wir die zweite Projektphase gemeinsam planen und wir einigten uns dass die NGO „MIFON“ auch der zukümftig Projektträger bleiben wird. Diese Partnerorganisation  wird am besten das Konzept der „MOBILEN Brunnenbauschule“ umsetzen, welches von Hartmut Heuser mit Erfolg im Kongo eingeführt wurde.

 

27.02 Ouesse Abschluss (64) - Kopie
Eröffnungsrede bei den Feierlichkeiten zur Übergabe der fertiggestellten Pumpe an die Dorfgemeinschaft von Ozèssè  (Links der Pastor Ernest, Präsident von „MIFON“ ; rechts im Bild Sylvain, der Kongolesische Brunnenbau Experte)

 

27.02 Ouesse Abschluss (97)

Einweihung derselben Pumpe durch den Staatssekretär des Ministeriums der Mikrofinanzen Mr. Tossou Jaques Dougnon

 

 

 

27.02 Ouesse Abschluss (19)
Pumpe die nun an die Frauenorganisation in Ouèssè übergben wurde. Einige der Männer beteiligten sich an dem Lehrgang und planen später diesen Beruf auszuüben.

 

An unsere Spender:

Der Erfolg und die allgemeine Anerkennung der ersten Projektphase die durch diese 2014 erhaltenen Spenden möglich wurde, konnte in einem im März 2015 gedrehten Kurzfilm festgehalten werden. Wir bedanken uns bei allen Spendern, dass wir zu diesem Ergebnis kommen konnten.  Wir bitten weiterhin uns bei der noch anstehenden abschließenden Projektphase zu begleiten. Mindestens 100 Brunnen mit Pumpen sind geplant um eine nachhaltige und eigenständige Verbreitung  im Benin zu sichern. 6 Monate sind für diese Arbeit vorgesehen.

Diesen Kurzfilm widmen wir allen Sponsoren die diesen ersten Einsatz ermöglichten:

Diaspora Africaine

Un finacement „sud-sud“ pour l’accés autonome à l’eau propre

Suite á notre action au Bénin, j’ai enfin eu la possibilité de rencontrer à nouveau l’ancien président de la diaspora Africaine et qui entretient toujours une excellente relation avec ce Bailleur de fonds. Le Dr. Eric Adja est entre autre maintenant le directeur de la Francophonie numérique à Paris comme vous pouvez le constater sur la photo . Eric a promis d’organiser à très court terme une réunion de travail avec la Diaspora, afin de déterminer le financement de notre phase finale du projet au Bénin

Diaspora Africaine

un financement sud -sud possible

Le Dr. Eric Adja  veux organiser à très court terme une réunion de travail avec la Diaspora Africaine

Diaspora Africaine

Eine Süd-Süd Finanzierung für den eigenständigen Zugang zu sauberem Wasser

Nach unserer Umsetzung der ersten Projektphase in Bénin, haben wir wieder die Möglichkeit gehabt den ehemaligen Präsidenten der Afrikanischen Diaspora zu treffen: Dr. Eric Adja ist nun in Paris zum Direktor der „numerischen Frankophonie“ ernannt worden, hat aber die besten Beziehungen zur Diaspora beibehalten.

Dr. Eric Adja ist sehr von der ersten Projektphase im Benin überzeugt und wird in Kürze eine Versammlung mit den Entscheidungsträgern der Afrikanischen Diaspora organisieren. Hier wird sich dann endgültig entscheiden in wie weit eine Afrikanische Finanzierung für die zweite Projektphase möglich wird…  noch ist aber nichts entschieden worden

Diaspora Africaine

Dr. Eric Adja mit Dr.Arne Thies in seinem Buro in Paris ….   Eine Hoffnung die nicht aufgegeben warden sollte, denn dies könnte ein Zeichen auch für eine „Süd-Süd Finanzierung“ von Projekten bedeuten, die eine Eigeständige und verantwortliche Entwicklung in Afrika einleiten könnte…

 

 

 

Trailer (deutscher Untertitel): „Maman Grâce“ und ihr Brunnen

„Maman Grâce“ stammt aus dem Dorf Ouèssè. Sie bereitete für alle die Mahlzeiten als wir in diesem Dorf arbeiteten, während ihr Ehemann als Brunnen-Bauer-Anwärter sich bei zwei unserer Baustellen beteiligte.

Am Mikrophon äußert sich auch einer der beiden Brunnenbauer aus dem Kongo,  Sylvain MATALA, der mit seinem Kollegen  Emery BILOLO das „Training on the Job“ („Süd-Süd“ Know How Transfer) während dieser ersten Projektphase  durchführte.
Beide waren die erfolgreichsten „Ziehsöhne“ vom Ing. Hartmut Heuser, der 2006 diese manuelle Brunnenbohrtechnik im Kongo einführte. Z.Z. sind im Kongo über 600 Pumpen im Betrieb, die täglich über 400.000 Personen mit sauberem Wasser versorgen. Auch jetzt im Benin, beim Start dieser ersten Projektphase, war er für die beiden kongolesischen Ausbilder unterstützend dabei.

Pasteur Ernest (am Ende des Films) hat uns in jeder Beziehung unterstützt, einschließlich bei der Gründung einer neuen Beniner NGO „MIFON“ (Erwachen) bei der er die Präsidentschaft übernahm. MIFON ist im Wesentlichen eine Genossenschaft,  die die Interessen der Brunnenbauer und Konstrukteure des Bohrmaterials und Pumpen koordiniert. Ebenso sorgt diese NGO für eine reibungslose Zusammenarbeit mit den öffentlichen Instanzen. Richtig funktionell wird die NGO ab der zweiten Projektphase. Verwaltet wird sie von der Ökonomin und Genossenschafts-Expertin Mari-Félicienn Yavo.

Kurzfilm mit deutschem Untertitel:

https://www.youtube.com/watch?v=3ZR-jP_Tl9E&feature=youtu.be

Bande annonce du film de notre première phase de projet („Maman Grâce“ et ses puits)

„Maman Grâce“ est une femme du village d’Ouèssè qui nous a préparé matin, midi et soir les repas durant tous les travaux sur ce site. Son mari Bernard, faisait partie de l’équipe des adhérents puisatiers et a participé avec succés sur deux chantiers.

Au micro il y a également l’un des deux formateurs puisatiers Congolais Mr. Sylvain MATALA qui a mené avec son collège Mr. Emery BILOLO à bien la formation sur le tas (formation « sud-sud ») de cette première phase de projet. Tous deux étaient les premiers adhérents de cette formation quand l’ingénieur Hartmut Heuser avait  introduit avec grand succès cette technologie en 2006 au Congo (RDC). Grace à Hartmut Heuser et ses deux meilleurs  adhérents  de la première heure, il existe aujourd’hui plus de 600 pompes donnant de l’eau propre tous les jours à plus de 400.000 personnes  au Congo. Le « quelqu’un » à qui je fais allusion dans l’interview est évidement Hartmut Heuser !

Le Pasteur Ernest Ouéounou (á la fin du film) nous a généreusement soutenu à tout moment dans toutes les démarches de ce travail y compris dans la création de la nouvelle ONG « MIFONG » (l’éveil) dont il en assurera la présidence. MIFONG servira de structure mutuelle au service des puisatiers et des constructeurs d’outils de forage et des pompes et assurera de surcroit une étroite relation avec les institutions officielles.  L´ONG sera fonctionnelle à partir de la deuxième phase de projet et sera gérée par l’experte en économie et mutualisation Mme Marie-Félicienne Yavo.

Merci pour l’intérêt que le Ministère de la Microfinance, de l’Emploi des Jeunes et des Femmes ; MMEJF, sous la responsabilité de   Madame la ministre SRANON SOSSOU,  a su nous donner tout au long de notre mission. En son absence elle fut représentée par son directeur de cabinet ici présent Mr DOUGNON

Merci à mon ami fofo Olivier pour la réalisation de ce petit film!

Bilan et réflexion

Le bilan et réflexion de la première Phase du projet

L’acquisition d’une pompe «Congolaise» était chaque fois accueillie par les «mamans» et filles comme une bénédiction et avec beaucoup de gratitude. Cette attitude, pour nous , l’équipe mettant á disposition une technologie permettant un développement autonome dans la maitrise de l’accès à l’eau propre, nous rendait cependant pensif.  Irrémédiablement, surgissait la même question accablante:   Pourquoi après plus de 60 années «d’aide au développement» un besoin aussi fondamental n’est-il toujours pas accessible á tous ?     avant (2)avant (3) Plus de 90% de la population rurale africaine souffre toujours des conséquences du manque d’accès à l’eau propre …  Quasiment inexistantes sont des solutions autonomes et durables où la population peut se prendre elle-même en charge dans ce domaine

P1170852 - KopieP1170896Cette méthode «congolaise» du forage manuel et semi-manuel et l’introduction de cette pompe d’aspect «rudimentaire» a pu convaincre par son efficacité, même les personnes les plus sceptiques (Personnes d’origines et de compétences différentes: ministères, bailleur de fonds, institution religieuses, société civiles, maires, CV,  sages  etc). Egalement les différents médias (TV, journaux, radio)  ne manquaient pas au rendez-vous.

100_171227.02 Ouesse Abschluss (100) Visite du ministère des „microfiances“ : Mme la Ministre à Porto Novo; Du DC à Ouèssè 27.02 Ouesse Abschluss (71) - KopieInvestigateur Le révèrent  pasteur Ernest  (D; Remise des Attestations);  Le Quotidien „L’investigateur“ 18.02 (6)
Visite d’un représentant de la GIZ (G); (Arne, Sylvain), le Pasteur Paul et le CV de Ouèssè 27.02 (26)27.02 (19) Témoignage de Julius (Adhérant puisatier) devant les caméras de la télévision Béninoise Contrairement á toutes les technologies de forages manuels et des pompes à main existantes, une formation sur le tas de la construction des outils de forage et de pompes se fait par un recrutement des adhérents du village désirant une telle installation. Suit la formation sur le tas de son utilisation et maintenance. En plus de ces atouts, cette technologie ne nécessite ensuite plus aucune intervention externe (pour maintenance/réparation), ni de matériel ne se trouvant pas localement. Cette technologie fort simple et peu coûteuse est donc á la hauteur de tous avec le potentiel de se propager facilement et de façon autonome.

Les acquis de cette première Phase de projet sont les suivants :

  1. 22 adhérents ayant bénéficié au moins d’une formation aboutissant á une pompe
  2. 12 adhérents ont décidé de poursuivre cette formation pour en faire leur métier, dont 5 ont mené à bien leur chantier comme «chef de chantier»
  3. 4 forages/pompes existent maintenant comme exemples probants au Bénin: 3.1.         2 pompes ont pu être accaparées et maitrisées directement par les villageois ayant participé á la création de cet ouvrage. Ces deux pompes fournissent actuellement de l’eau propre á au moins 1000 personnes tous les jours. 3.2.         2 autres pompes qui furent installée au début de cette première phase de projet à SONGHAI (Porto-Novo) servent comme «objet de démonstration» technique et ne sont donc malheureusement pas mis á la disposition d’une population villageoise. Le potentiel d’un développement autonome par la population de base de cette technologie n’est donc pas un objectif principal dans la structure de cette institution.  Seuls des stagiaires agricoles et des ouvriers  de SONGHAI ont été appelé á effectuer ce travail.  Une collaboration ultérieure avec SONGHAI n’est de notre part plus envisagée. Avec l’exception d’un seul adhérant de SONGHAI, des volontaires envoyés au premier stage à SONGHAI par le ministère des «Microcrédits» de la République du Bénin  et d’un pasteur ont persévéré. Ils ont continué á nous suivre sur les autres chantiers, pour  ainsi perfectionner leur savoir-faire et même acquérir le niveau de «chef de chantier»
  4. Trois équipements complet ont été fabriqué et financé par ce projet. Deux sont actuellement entreposé en sécurité à Cotonou dans l’attende de la deuxième phase de projet, afin d’éviter des démarrages de chantier «semi professionnel» et sans supervision,  pouvant mettre en cause toute crédibilité actuellement acquise.
  5. Cette première phase de projet a pu démontrer que le transfert «sud-sud» de solutions «niches» n’est pas une utopie. Techniquement comme sur le plan financier, ces technologies adaptées peuvent être maitrisées par la «population de base» de façon autonome et durable.
  6. Cette approche  «société civile»  devra cependant collaborer étroitement avec des institutions institutionnelles (contrôle de la qualité d’eau,  santé/assainissement, homologation technique et du savoir faire etc.; une des actions principale de l’ONG voir point 7)
  7. Une ONG (MIFON signifiant «  Réveillez – vous » en langue FON du Bénin) au service des puisatiers et des constructeurs d’équipement de forage et de pompes a été créée, afin de sécuriser et pérenniser ce développement autonome concernant l’accès à l’eau par un entrepreneuriat local. De veillez á une étroite collaboration avec les cervices institutionnells concernés est églement cruciale au bon déroulement de ce projet: voir point 6). Mutualiser ces efforts complémentaires au service des puisatiers, de faciliter leur démarrage vers un entrepreneuriat autonome et de pouvoir répandre plus facilement l’accès á l’eau propre dans les zones rurales sont donc les les devoirs principaux de cette ONG Béninoise.
  8. Un bureau d’études a également été créé à Cotonou ( MAYIBEST formé de deux greffes : MAYI est l’eau en LINGALA (CONGO) et BEST signifiant MEILLEUR (Anglais) –  Signe d’une part de notre appartenance Africaine et d’autre part de l’ouverture sur le monde. MAYIBEST aura comme devoir d’assurer l’apprentissage en profondeur et le «rodage» des différentes actions complémentaires de cette ONG.

P1120285  En disant au revoir au Révérend pasteur Ernest, j’ai encore rencontré trois des meilleurs adhérents  puisatiers qui étaient présents durant ces deux derniers  mois de formation. Impatients de vouloir poursuivre cette formation, le pasteur Ernest et moi-même avions dû les consoler d’attendre  la deuxième phase de projet, afin de consolider et sécuriser leur savoir-faire avant de démarrer leur propre entreprise.   Leur enthousiasme souligne combien ce projet est souhaité á tous les niveaux. (De gauche à droite: Maxime, Julius, Arne, Severin et Pasteur Ernest dans son  Bureau)

 La deuxième phase de projet 

Les objectifs pour la prochaine phase de projet sont :

  1. Perfectionner la fabrication des outils de forage et des pompes (contrôle et homologation nécessaires, afin d’éviter des contrefaçons de qualité insuffisante)
  2. Gagner en expérience sur des terrains de différentes natures nécessitant des approches spécifiques avant de s’engager comme entrepreneur indépendant.
  3. Etablir un service préparatif concernant la négociation avec les clients et la mise en relation client/puisatier.
  4. Mutualiser les puisatiers et constructeurs du matériel de forage et de pompes, afin de  soutenir les jeunes entrepreneurs entre autre pour l’acquisition de leurs outils de travail.
  5. Intégrer les capacités techniques des pompes solaires en étroite collaboration avec une société appliquant le «business social»  (ex. « BONERGIE » au Sénégal)
  6. Etablir des moyens  de relation publique, afin de mieux pouvoir cibler les différents décideurs et clients, mais aussi pour renforcer  une meilleure collaboration entre différents domaines complémentaires

L’objectif global de cette deuxième phase de projet est le «rodage» sur le tas de cette ONG  concernant la sécurisation, la diffusion et la pérennisation de ce développement autonome dans le domaine de l’accès à l’eau propre par un entrepreneuriat local.  L’ONG MIFON  sert donc de centre de mutualisation et de gestion/Coordination  des intérêts de tous les puisatiers et des constructeurs d’équipement de forage et de pompes.  Ceci implique également d’assurer une étroite collaboration des institutions institutionnelles concernées. Pour ce faire il est envisageable que le bureau d’étude se dote des deux meilleurs formateurs puisatiers Congolais, ayant déjà fait preuve de leur compétence durant la première phase de ce projet.  Il en est de même pour les domaines de gestion, négociation avec les clients et de mutualisation des intérêts des puisatiers. Le Côté de la relation publique et la création de documents de formations sont un aspect complémentaire et incontournable pour le bon fonctionnement et diffusion du projet. Afin de gagner une compétence permettant une diffusion autonome sur la base de la création de l’entrepreneuriat local, une durée de projet de six mois est envisagée. Dans le contexte d’un développement «sud-sud» une participation d’un bailleur de fonds d’origine Africaine sera vivement souhaitée.
27.02 Paho Tobo (37)
Fin (provisoire) des chantiers : Rapatriement des équipement de forage à Cotonou

Actuellement la Formation des puisatiers n’est pas terminée….  Mon souhait sera de  retrouver la même équipe pour la deuxième phase de projet en octobre 2015, afin de finaliser ce projet en le rendant autonome et durable. Il devra s’y joindre un expert supplémentaire  de l’audio-visuel/RP, afin de renforcer nos communs efforts pour une meilleure compréhension et diffusion de ce projet.

Nous avons tous fournis les exemples probants au Bénin, maintenant c’est aux Financiers de nous soutenir pour finaliser cette action prometteuse

 

Bilanz und Schlussfolgerung

Schlussfolgerung:

Die Frauen und Mädchen bei ihrer schweren täglichen Arbeit  zu unterstützen und ihnen Zugang zu sauberem WASSER für die ganze Familie zu ermöglichen, wird von ihnen als Segen empfunden. Jedes Mal wird diese „Erlösung“ in begeisterter Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht… und stimmt uns nachdenklich:
Ein Grundbedürfnis wie freier Zugang zu sauberem Wasser sollte doch selbstverständlich sein nach über 60 Jahren „Entwicklungshilfe“….
avant (2)avant (3)

Vorher

P1170852 - KopieP1170896  kongo (35)Nachher
Den Frauen ist bewusst, dass hiermit einerseits die Hauptursache der Kindersterblichkeit bekämpft wird und anderseits ihnen viel Mühe und Gefahren erspart bleiben

Diese manuelle und „halb“- manuelle Methode des Brunnenbohrens und die so wirksame und dennoch „primitiv“ wirkende Pumpe haben auch die stärksten Skeptiker überzeugen können: Im Gegensatz zu allen anderen manuellen Brunnenbau- und Handpumpen-Technologien werden bei dieser Methode gleich zu Beginn des Baues Personen aus dem betroffenen Dorf als Anwärter für das Erlernen dieser Technologie herangezogen. Sie werden durch ein Training on the Job in dieses Handwerk eingewiesen (sowohl für Konstruktion und Wartung, als auch deren Handhabung).  Auch wenn nur 10% dieses Handwerk wirklich erlernen wollen (in unserem Beispiel sind es mehr als 50%),  können sie fast alle zu geringen Kosten die Pumpe warten und reparieren, ohne auf externe Hilfe angewiesen zu sein.

Durch diese Form des Brunnenbaus hat die „Basis-Bevölkerung“ die Möglichkeit ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen.  Durch einfaches Handwerk und geringe Geldmittel können sie gemeinsam dem Problem des Wassermangels entgegentreten.

Die Dorfgemeinschaften (in erster Linie die Frauen) sind die zentrale Zielgruppe dieser Projekte. Inzwischen interessieren sich  die Ältestenräte, die Bürgermeister verschiedenster Gemeinden,   kirchliche sowie staatliche Institutionen, Ministerien und auch Geberinstitutionen für unsere Brunnen.

Innerhalb kürzester Zeit gab es zwei TV-Sender und Zeitungen, die über unsere Arbeit berichteten. Geberinstitutionen (GIZ, NSV…) schickten „Experten“ auf unsere Baustellen, um uns über mehrere Tage zu begleiten und alles genauestens zu dokumentieren.  Wir bekamen auch mehrfachen „hohen“ Besuch (Minister und „Directeur de Cabinet“ ). Natürlich sollte dies nicht überwertet werden, aber es sind Indikatoren, dass dieses Konzept auf großes Interesse gestoßen ist.

Investigateur100_1712
Die Beniner Tageszeitung „l’investigateur“, Ministerin der „Microfinances“ zu Besuch beim Beginn einer Baustelle in Porto-Novo (Songhai)

27.02 (26)  27.02 (19)
Julius, einer der aktivsten Brunnenbauanwärter im Interview vor den Kameras

27.02 Ouesse Abschluss (71) - Kopie27.02 (22)
Der Pastor Ernest vergibt den Brunnenbauern eine Attestation; Der „Directeur de Cabinet“ (R) des Ministeriums der „Mircrofinances“ und Arne Thies beim Interview

 

Anmerkungen zu der ersten Projektphase:

  1. Auf Anhieb konnten vier  Beispiele (Bohrungen und Pumpe) erfolgreich vorgeführt werden, von denen zwei ausschließlich gemeinsam mit der lokalen Dorf-Bevölkerung realisiert wurden:
    –  2 Pumpen sind sofort von der Bevölkerung mit Begeisterung übernommen worden und versorgen jetzt schon mindestens 1000 Menschen täglich mit sauberem Wasser
    – 2  weitere Pumpen, die zu Beginn des Projektes im Zentrum von SONGHAI (Porto Novo) aufgestellt wurden, werden zu Demonstrationszwecken genutzt und stehen (leider) der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Praktikanten oder angestellte wurden zur Arbeit „gebeten“. Eine weitere Zusammenarbeit mit Songhai ist unsererseits nicht mehr vorgesehen, solange keine partizipativer Ansatz  und eigenständige Entwicklung möglich ist.
  1. Der „Süd-Süd“ Transfer von „Nischenlösungen“ sind keine Utopie. Technisch wie finanziell können diese adaptierten Verfahren meistens von der „Basis-Bevölkerung“ eigenständig bewältigt werden. Unsere kongolesischen Brunnenbauer stellen dies täglich unter Beweis.
  2. Die meisten Beteiligten zeigen großes Interesse daran, das Verfahren zu erlernen. Eine autonome Handhabung auf zivilgesellschaftlicher Ebene sollte von institutioneller Seite unbedingt unterstützt werden. Erste Kontakte sind diesbezüglich auch aufgenommen worden.
  3. 22 Brunnenbau-Anwärter haben mindestens einen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen; 3 Schlosser sind auf dem besten Weg eigenständig das Bohrwerkzeug und die Pumpe zu konstruieren; 12 Brunnenbau-Anwärter haben zwei bis vier ganze Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen und wollen dies auch zukünftig als ihren Beruf ausüben;  5 Brunnenbau-Anwärter konnten als Baustellenleiter ihr Können unter Beweis stellen.
  4. Erste PR-Maßnahmen (Kurzfilm) und Herstellung von Lehrmaterial wurden im Benin angefertigt und stehen auch nach Anfrage zur Verfügung.
  5. Mit sehr einfachen Mitteln kann eines der größten Probleme in den meisten Gebieten Afrikas gelöst werden: der  Zugang zu sauberem Wasser.
  6. Wir haben zurzeit den richtigen Weg eines eigenständigen Beherrschens eingeschlagen, sowohl in der Konstruktion der Bohrgeräte und Pumpen, als auch in deren Handhabung. Um Fehler zu verhindern, wird ein eigenständiges Handeln noch nicht zugelassen, da das ganze Projekt durch mangelnde Erfahrung in Frage gestellt werden könnten. Daher wird das Material bis zur zweiten Projektphase noch geschützt und verschlossen deponiert. Die zweite Projekt Phase kann daher unter Aufsicht gleich mit vorgeschulten Brunnenbauern und fertigem Material starten.
  7. Es wurde im Benin eine NGO gegründet, die als genossenschaftliche Institution fungiert und die unterschiedlichen Funktionen der Wasserversorgung harmonisch abstimmt und ergänzend umsetzt (Harmonisierung und Zulassung des Könnens und der Technik, Hilfe beim Start der jungen Unternehmer, Verhandlungen mit den Kunden, PR-Maßnahmen, Gegenüberstellung von Kunden und Unternehmern, Zugriff/Ausbau auf  weitere angepasste technischen Möglichkeiten wie Tauchpumpen und Solartechnik, Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen…; s. unten)

P1120285
Beim Abschied von Pastor Ernest  traf ich noch drei der Brunnenbauer, die sehr ungeduldig wissen wollten, wann  die zweite Projektphase starten wird. (Maxime, Julius, Arne, Séverain und Pastor Ernest in seinem Büro)

 

Aufgaben der zweiten Projektphase (eigenständige Nutzung und Verbreitung der Technologie) :

  •  Perfektionierung der Herstellung des Bohrmaterials und der Pumpen. Die technische Kontrolle vor der Inbetriebnahme der fertigen Geräte ist unerlässlich, um schlechte Kopien zu verhindern, die das ganze Vorgehen in Mitleidenschaft ziehen könnten.
  • Brunnenbauanwärter der „kongolesischen-Methode“ müssen weitere Erfahrungen auf verschiedenen Standorten sammeln, bevor sie als unabhängige Unternehmer arbeiten können. Jeder Standort bedeutet eine neue „Geschichte“ mit seinen eigenen hydrologischen, pedologischen und geomorphologischen Eigenarten, die richtig eingeschätzt und beherrscht werden müssen. Für die beiden oben angeführten Punkte ist die Präsenz der beiden kongolesischen Experten dringend erforderlich.
  • Identifizierung und Trainieren von Personen, die vor jedem Brunnenbau die Bevölkerung/Kunden auf das Vorhaben vorbereiten und schließlich gezielt Verhandlungen führen können, um einen reibungslosen Ablauf zwischen Brunnenbauern und Kunden zu ermöglichen.
  • Stärkung der genossenschaftlichen Struktur über die neu gegründete Beniner NGO „MIFON“ (In Fon-Sprache: „Erwachen“ oder „sich aufrichten“). Der anerkannte Pastor Ernest präsidiert diese Organisation. Diese NGO kann als genossenschafliche Struktur betrachtet werden. MIFON umfasst alle anerkannten Brunnenbauer und Konstrukteure (Bohrmaterial und Pumpen). Die NGO soll ebenfalls den Zugang zu Baustellen erleichtern und Jungunternehmern  einen einfachen Zugang zur Finanzierung ihres Arbeitswerkzeuges ermöglichen und zur eigenständigen Verbreitung des Verfahrens beiträgt.
  • Die Ausweitung einer engeren Zusammenarbeit mit ergänzenden Institutionen, die sich mit technischen Zulassungen, Wassergütekontrolle,  Gesundheitswesen, ökonomische Tragfähigkeit etc. befassen.
  • Ausbau ergänzender Technologien (z.B. Bewässerungswesen) durch die Integrierung von solarbetriebenen Tauchpumpen (in Zusammenarbeit mit bonergie.com im Senegal).
  • Intensivierung gezielter PR-Maßnahmen und Herstellung und Verbreitung von Lehrmaterial im Bereich der eigenständigen Wasserversorgung, um unterschiedliche Zielgruppen zu sensibilisieren und aufzuklären (Nutznießer, Kunden, Unternehmer, Entscheidungsträger etc.)

 Um eine sichere „Routine“  und Professionalität in der eigenständigen Umsetzung und Verbreitung dieses  Vorhabens unter der Leitung der Beniner NGO  zu erlangen, ist eine sechsmonatige  zweite und abschließende Projektphase vorgesehen. 
Mein Wunsch ist es, dieselbe Mannschaft für die zweite Projektphase im Oktober 2015 wieder zu sehen. Hinzu käme, die ergänzende Komponente der Öffentlichkeitsarbeit, um zu einem besseren Verständnis und zur besseren Verbreitung beizutragen.

 

27.02 Paho Tobo (37)
Alle Bohrgestänge werden nun eingepackt und beim Pastor in Sicherheit gebracht. Die zweite Projektphase ist dann der Übergang in die eigenständige und professionelle Tätigkeit. Jetzt haben wir bewiesen das die „kongolesische Pumpe“  nicht nur nachhaltig  sauberes Wasser fördert, sondern auch im Benin vor Ort alles preisgünstig konstruiert und umgesetzt werden kann. 

Die vierte Wasserstelle in Pahou

Die vierte Wasserstelle in Pahou

 Nach der schwierigen Bohrung in Ouéssé  suchten Sylvain und Emery nun nach einem anderen Standort mit Grundwasser in geringerer Tiefe und  Sedimentablagerungen mit leichteren Texturen. Dies diente dazu den Anwärter möglichst verschiedene Standorte vorführen zu können.

Nachdem sie fündig wurden, mussten  Bürgermeister, Ältestenrat und Frauen-Vertreterinnen aufgesucht werden, um zu verhandeln. Somit wurde unser neuer Standort Sèmè /TOBO, in der Nähe von Pahou. Der bestehende Brunnen war eine kontaminierte, offene Wasserstelle, wie es üblich in den Dörfern ist.

Zunächst wurde die neue Baustelle von unseren kongolesischen Brunnenbauern, wie es gängig ist, mit einem Gebet eröffnet.

  23.02 Pahou (19)
Sylvain sprach das Gebet…

23.02 Pahou (1)
Am Rande des Dorfes wurde nun mit der Bohrung begonnen.
 Als erstes wurde der Bohrturm errichtet.
Maxime und Frédéric wurden als  Bauleiter  für diese Baustelle ernannt.

23.02 Pahou (27)
Auch die jungen Mädchen aus dem Dorf halfen bei der Arbeit. Die motorisierte Schlammpumpe kam auch hier zum Einsatz.

23.02 Pahou (34)
Nach dem Wasserschleppen setzte man sich in den Schatten und begutachtete die Arbeit.

 

Trauerfall in Emerys Familie

Während der Bohrarbeiten in Tobo erfuhr Emery, dass seine Mutter in Kinshasa verstorben war und dass die Trauerfeiern schon stattgefunden hatten. Trotz seiner Trauer,  entschied sich Emery zu bleiben und die Arbeit bis zum Ende durchzuführen. Wir waren alle von dem Ereignis betroffen und unterstützen unseren Freund so gut es ging. MF organisierte für die Verstorbene in Cotonou eine Messe, die von unserem gemeinsamen Freund, dem Jesuiten Yves Richard, zelebriert wurde.
IMG_1390

IMG_1391

IMG_1394
Nach der Messe versammelten wir uns  : von rechts nach links das  :Sylvain, Emery, MF, der Jesuit  Yves und Arne

Wir kehrten erst spät abends heim und machten noch einen Umweg zur Baustelle.

Alle hatten sich an diesem Tag besonders viel Mühe gegeben. Die Bohrung war wie vorhergesagt nach 1,5 Tagen erledigt und ergab eine Bohr-tiefe von 13 m. Der Brunnen war gespült, die PVC-Rohre eingeführt und der Betonsockel wurde noch spät am Abend gegossen.

26.06 Pahou (2)
… mit den Handy- und Taschenlampen wurde noch der frisch gegossene Beton nivelliert

26.06 Pahou (6)
Die Freude über die gelungene Arbeit und ihre Anerkennung war groß… 

26.06 Pahou (5)
…und für ein Foto sollte ich mich hinzugesellen

Am nächsten Morgen wurde das Seil in den Brunnen eingeführt und die pumpe konnte dem Dorf übergeben werden.

27.02 Paho Tobo (6)
Durch die geringere Tiefe des Grundwassers konnte die Pumpe mehr als 2000 l/St 
fördern

27.02 Paho Tobo (19) - Kopie
Von Groß bis „ganz “ Klein, benutzten alle diese Pumpe und gaben den alten Brunnen schnell auf

Dies ist nun der vierte Beweis für den Erfolg der „kongolesischen Brunnen“, der mit kleinen Mitteln  große Probleme in Afrika lösen kann.

27.02 Paho Tobo (31)
Das Bohrmaterial wurde nun beim Pastor Ernest  bis zur zweiten Projektphase in Sicherheit untergestellt.

Für eine sichere eigenständige und nachhaltige Fortführung dieser Tätigkeit ist die zweite Projektphase vorgesehen. Obwohl ein gutes halbes Dutzend junger Anwärter fast so weit sind diese Arbeit umzusetzen, haben die kongolesischen Experten es vorgezogen eine Fortführung  auf diese zweite Phase zu verlegen. Zu schnell können unzureichende Erfahrungen zu fatalen Fehlern führen die das ganze Vorhaben in Mitleidenschaft ziehen könnte. Die Beweise konnten aber im Benin erfolgreich in dieser ersten Phase vorgeführt werden.

Dernier Chantier à Pahou

Après ce chantier difficile de OUESSE, les recherches de la part de Sylvain et Emery se concentraient sur un terrain «facile», mais tout aussi important pour la population. Ceci devenait nécessaire, afin de faire connaitre aux adhérents puisatiers les différentes approches de travail selon la nature des terrains.   Après négociation avec le Chef du village, nous fûmes introduit dans  un village dans les environs de  PAHOU nommé Sèmè / TOBO. Comme presque  tous les villages, leur source d’eau ne provient que d’un puits ouvert, donnant accès á de l’eau impropre à la consommation.

Comme il est d’usage avec nos amis Congolais,  un nouveau chantier est toujours lancé avec un recueillement.

23.02 Pahou (19)
Notre ami Sylvain prononça la prière…

23.02 Pahou (1)
En bordure du village,  les préparatifs du chantier sont donc lancés;
L’échafaudage est en train d’être mis en place;
Maxime et Frédéric furent désignés comme chef de chantier.

23.02 Pahou (27)
Même les jeunes filles du village nous ont aidé au chantier….

23.02 Pahou (34)
Le forage était l’évènement du village!

Comme prévu, après  un jour et demi  le forage était terminé à une profondeur de 11m. L’aquifère était á 6 m.

 

Décès de la mère de Emery…

Pendant le forage de TOBO, Emery apprend que sa Maman est décédée et que les funérailles avaient déjà eu lieu au Congo. Malgré la douleur, Emery décida de rester pour achever l’œuvre avec le reste de l’équipe. Nous étions tous très touchés et soutenions de notre mieux notre ami Emery.

MF fit organiser une messe pour sa mère à Cotonou, messe célébré par un bon ami commun á nous tous : le père jésuite Yves RICHARD.

IMG_1390

IMG_1391

IMG_1394
Après la messe ; de droite à gauche : Sylvain, Emery, MF, Le père Yves et Arne

Tard le soir nous rentrions  en passant par le chantier.  Entre temps le puits était rincé, les PVC introduits dans le trou de forage et l’équipe était encore en train de travailler…

26.06 Pahou (2)
…à la torche l’équipe de Maxime et Frédéric avait déjà scellé la pompe dans le béton

26.06 Pahou (6)
La joie et la fierté de cette réussite était grande… 

26.06 Pahou (5)
…et pour la photo je devais me présenter dans leur rang !


27.02 Paho Tobo (19) - Kopie
Grand et „tout“ petits, tous avaient très vite accepté cette pompe qui leur donne maintenant une eau limpide et propre. 


27.02 Paho Tobo (6)
cette pompe dépassait même le 2000 l/h… (moins de profondeur)

27.02 Paho Tobo (31)
Et ce fut la fin du forage pour cette première phase de projet. Tous les outils de travail furent mis en sécurité chez le pasteur Ernest, afin d’éviter des démarrages trop rapide pouvant mettre en péril la réputation nos exemples probants…

Le quatrième puit est donc également une réussite et un autre exemple probant, démontrant qu’avec de petits moyens un des plus graves problèmes en Afrique, pourrait aussi être combattu de façon autonome. Soutenir les «mamans » dans un de leurs travaux les plus contraignants, à savoir la provision de l’eau pour toute la famille  et d’avoir une eau de surcroît potable  éliminant la première cause des infections digestives et intestinales (première cause de la mortalité infantile) est perçu comme une bénédiction.

Cette technologie du forage manuel /semi manuel «Méthode Congolaise» et la pompe à corde presque «rudimentaire» mais «combien plus efficace»,  ont convaincu tous ceux qui l’on vu et participé á ses constructions. Contrairement à toutes les alternatives technologiques, ce sont des adhérents du propre village qui ont participés á la construction de cet ouvrage.  Ce sont également  eux même qui pourront par la suite assurer l’entretien et la réparation au moindre coût de cette pompe sans faire appel à une aide externe! La Vision de pouvoir enfin se prendre en charge de façon autonome est l’argument le plus convainquant de ce projet.
_________
1 l’eau est souvent liée à de longs chemins avec des charges très lourdes et exposant de surcroit les femmes et jeunes filles souvent á des agressions grave.  Les puits traditionnels ouverts ne sont pas vraiment une amélioration, étant également une source de contamination dangereuse.

La deuxième phase de projet s’impose, avant que cette méthode de forage „Congolais“ puisse se démultiplier de façon autonome et en toute sécurité dans tous le Bénin.