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Die dritte Baustelle in Ouèssè

Die dritte Baustelle in  Ouèssè:

Nach  einem herzlichen Empfang von Pastor Ernest, wurde der Platz für die neue Bohrung unter einem alten Mangobaum festgelegt und es konnte mit der dritten Bohrung begonnen werden.

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Der idyllische Standort der dritten Baustelle 

 Die exzellente Küche von «Maman Grâce» sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Morgens, mittags und  abends wurden alle Brunnenbauer und die jungen Anwärter bestens verpflegt. Auch für die Unterbringung wurde gesorgt.

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«Maman Grâce» verpflegte die gesamte Mannschaft mit guter Nahrung und einem bezauberndem Lächeln.

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Ihr Ehemann  (rechts von ihr) hat sich gleich freiwillig als Brunnenbau-Anwärter gemeldet. Zwei Baustellen hatte er schließlich mit Erfolg begleitet und könnte bei Fortführung dieser Projektphase als Baustellenleiter eingesetzt werden. Das gleiche gilt für Sunday (blaues T-Shirt).
Wie Sylvain vorhergesagt hatte: es wurde eine schwierige Baustelle!

Bis 14 m Tiefe ging es nur durch harte Laterit-Schichten, was alle Beteiligten stark anstrengte und das Material sehr belastete. Besondere Handhabungen wurden erforderlich und mussten erlernt werden.

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Eine sorgfältige Prüfung des Werkzeuges war umso wichtiger, um rechtzeitig Materialermüdungen und Schwachstellen zu erkennen.

 

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Abends wurde das Bohrgestänge und der Bohrkopf besonders gründlich gereinigt, da Materialschäden durch Verunreinigungen oft übersehen werden.

 Trotz dieser Vorkehrungen ist zweimal das Bohrgestänge auf der Höhe des Bohrkopfes in Tiefen von 14m und 16m gebrochen. Für viele hätte dies das Ende der Baustelle, und der Verlust eines Bohrkopfes bedeutet, doch durch die enorme Erfahrung von Emery und Sylvain konnte der Bohrkopf in beiden Fällen aus der Tiefe geborgen werden.

Für die Anwärter, die an dieser Baustelle beteiligt waren,  war diese Erfahrung ein großer Gewinn. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, auf mehreren Baustellen dieses Handwerk zu erlernen, denn jeder Standort ist eine neue Erfahrung, die auch spezifische Handhabungen erfordert.

Bei einer Tiefe von 13 m wurde die erste grundwasserführende Schicht erreicht. Um genügend Wasserreserven zu haben, wurde  auf eine Tiefe von 18 m gebohrt.

In der Werkstatt von Pahou (ca. 15 min von der Baustelle entfernt) ist die Seilpumpe fertig gestellt worden.

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Sylvain, unser kongolesischer Experte (L) und Séverain (L. neben der Pumpe im Hintergrund) bauen schon für die zweite Baustelle Bohrwerkzeug und Pumpen

 

Die motorisierte Schlammpumpe :

Gegen Ende der Bohrarbeit (15m Tiefe) stießen wir auf grobe Sandschichten, was unsere kongolesischen Experten  bewog, eine motorisierte Schlammpumpe  zu kaufen. Der Vorteil und auch die Notwendigkeit hierfür konnte einfach erklärt werden:

  • Durch den größeren Wasserdruck/Menge kann grobes Sediment leichter aus der Tiefe an die Oberfläche gespült werden (die unweigerliche residuale Anreicherung von Grobsand und Kies, die mit der Handpumpe entsteht, konnte so mit der motorisierten Schlammpumpe  verhindert werden)
  • Es können somit auch tiefere Bohrungen einfach durchgeführt werden
  • Enorme Zeitersparnis u.a. auch bei der Spülung des Bohrloches nach Abschluss der Bohrtätigkeit  (statt bis zu 4 bis 5 Tagen mit der Handpumpe,  sind es mit der Motor-Schlammpumpe nur einige Stunden)

 

motor Schlammpumpe
Die motorisierte Schlamm-pumpe, die direkt an das Bohrgestänge angeschlossen ist.

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Hier wird am Bohrkopf demonstriert, wie mit hohem Druck und großer Wassermenge eine bessere Auswaschung der groben Sedimente möglich ist

 „Nachteil“ dieser Pumpe sind die hohen Anschaffungskosten, die sich ein junger Brunnenbauer zu Anfang nicht leisten kann. Dies setzt nun voraus, dass diese neuen Unternehmer mit einfacheren und nicht zu tiefen Brunnenbohrungen starten, bevor sie  solch eine Investition tätigen können. Hinzu kommt, dass in abgelegenen Gebieten diese Motorpumpe auch ausfallen können. Dann ist nur noch die „gute alte“ manuelle Schlammpumpe die einzige Rettung.
Stabilisierung des Brunnens und Aufbau der Pumpe:

Nach Einführung der PVC-Druckrohre, dem Ausspülen des Brunnens und dem Zuschütten des Zwischenraumes zunächst mit Kies (auf ca. 6m Höhe) und schließlich mit Erde, kann endlich die Pumpe aufgestellt werden.

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Ein über 18 m langes Hochdruck-PVC (Durchmesser 120mm) wurde in das Bohrloch eingelassen

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Klein-Kies  wurde als erstes in den Zwischenraum  gefüllt (6m Höhe), welches dem Grundwasserbereich entspricht. Danach wurde alles mit Erde aufgeschüttet.

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Die Pumpe wird auf einem Betonsokel mit Schrauben befestigt.  Somit kann sie auch bei Bedarf für Reparaturen entfernt werden. Maxime (rotes T-shirt) wurde nach 2 Baustellen als Baustellenleiter ernannt

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Vorbereitungen der Dichtungen (Durchbohren mit einer heißen Eisenspitze), die dann mit 1 m Abstand auf das Seil der Pumpe fixiert werden. Der Abstand dieser Dichtungen wird durch einen Knoten gewährleistet.

bloc de pivotassions de la corde
Jetzt wird nur noch der Seil-Umkehr-Mechanismus an einem 25mm PVC-Rohr montiert, indem das Seil der Pumpe sich bewegen wird.

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In diesem 25mm Durchmesser PVC-Rohr wird beim Betätigen der Pumpe das Seil mit seinen Dichtungen nach oben bewegt welches, dann gleichzeitig ein Wassersäule mit sich zieht. 
Durch Gravitation befreit sich diese Wassersäule seitlich (PVC-„T“-Stück) und fließt schließlich in den Wassereimer.
Die Fördermenge beträgt 1800 bis 2000 l/h

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Die neue Pumpe wird mit großer Begeisterung von den Frauen und Mädchen des Dorfes angenommen!

Dieses Brunnenprojekt war das schwierigste  und auch das tiefste aller vier Brunnen, da es sich auf einer Laterit-Hochebene befand. Dadurch wurde es zugleich eine der wertvollsten Erfahrungen für unsere Brunnenbaueranwärter.

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Bis spät in die Nacht lief die Pumpe. es war eine Mischung aus Fassungslosigkeit plötzlich solch eine Pumpe in Dorf-nähe haben zu können und endloser Freude!

Die Baustelle von «Bello»

Die Baustelle von «Bello»

Die zweite Baustelle in Porto-Novo wurde von unseren kongolesischen Experten vorbereitet.  Die Leitung der Bohrung und  Aufstellung der Pumpe übernahm unser neuer Kandidat „Bello“. Er wurde von Sylvain während des ersten Brunnenbaus ausgesucht. Nach einem gemeinsamen Start, verlief die Fortsetzung des Brunnenprojektes nur noch per Telefon. So konnten Emery und Sylvain umgehend wichtige Fragen von „Bello“ beantworten und Ratschläge übermitteln. Ebenso wurden über Blandine, der Sekretärin von SONGHAI, die noch fehlenden neuen Anwärter angefordert.

 

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Den Anfang haben wir noch gemeinsam gemacht, nun muss „Bello“ beweisen was er kann!

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«Bello» am Bohrer. Hier wurden die fehlenden Anwärter mit  Praktikanten aus Songhai  rekrutiert (grüne Uniform).

Dank Bellos Hartnäckigkeit „sein“ erstes Projekt erfolgreich abschließen zu wollen, setzte er seine ganze Kraft und all sein Können ein. Bei einer Tiefe von acht Metern erreichte er die erste wasserführende Schicht. Schließlich wurde bis 13 Meter gebohrt, um ausreichend Wasserreserven vorzufinden.

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«Bello» (R) befestigt Muffen  an das Bohrgestänge                  

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«Bello» (R) stellt auf den frisch gegossenen Beton-Sockel die Seilpumpe

Die Wahl, «Bello» als ersten diese Aufgabe zu übertragen, war genau richtig. Trotz aufkommender  Schwierigkeiten  (vor allem das versprochene, aber immer wieder fehlende Personal) konnte diese zweite Pumpe erfolgreich in Betrieb genommen werden: Bravo „Bello“.

 

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Die Pumpe steht, das Wasser läuft!!

Le chantier à OUÉSSÉ

Le chantier à OUÉSSÉ:

Après avoir chaleureusement été accueilli par le pasteur Ernest, le chantier pouvait démarrer sous les meilleures conditions à l’ombre des manguiers.

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Le chantier à Ouéssé sur une terre latéritique 

De surcroit une excellente cuisine assurée par « maman grâce »   contribuait á une bonne ambiance et motivait encore plus tous les adhérents puisatiers.

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Matin, midi et soir « maman Grâce » ravitaillait tous les puisatiers avec ses repas fait « maison » et son charmant sourire.

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Son mari (à côté d’elle) s’est immédiatement joint aux autres puisatiers avec beaucoup d’engagement. Sunday (T-shirt bleu) entame ici la formation sur son deuxième chantier 

Un chantier difficile :

Jusqu’á 14m de profondeur un sol latéritique extrêmement dur demandait beaucoup de persévérance et d’efforts physiques á tous les participants. Même le matériel de forage devait être manipulé avec beaucoup de précaution car ces matériaux était exposés á des conditions extrêmes.

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Le contrôle du matériel était d’autant plus important, afin d’identifier á temps des endroits de faiblesse ou début de cassure.

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Le soir, le bon nettoyage de tout le matériel était d’autant plus important, car la boue pouvait cacher des failles/début de cassures du matériel

 Malgré ces précautions, à deux reprises, les tubes de forages ont cassé au niveau de la pointe à 14 et 16 m de profondeur!  Grace à l’énorme expérience de Sylvain et d’Emery, la pointe de forage a pu être retirée rapidement. Sans ces connaissance, ce matériel aurait été perdu et ce forage aurai dû être refait entièrement.

Pour tous les puisatiers ayant participé á ce chantier, ces innombrables expériences étaient précieuses et  cela vient souligner combien il est important, pour ce type  de formation de forer sur différents chantiers. Pour un  novice, chaque site présente  une «nouvelle histoire» et nécessite l’apprentissage d’une approche et d’une manutention particulièrement adaptée.

Entre 13 et 14m la nappe aquifère fut atteinte. Afin d’avoir suffisamment de réserve d’eau,  le forage a été poursuivi jusqu’à 18 m.

Entre temps,  à l’atelier de soudure à PAHOU (à 15 min de OUESSE, du site de forage), la pompe á eau est en cours de finalisation.

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Sylvain, l’expert congolais (G), Séverin (á gauche de la pompe, au fond) suit déjà le deuxième stage de formation pour la construction des outils de forage et des pompes à corde.

 

Une technique de forage «semi manuelle» :

Vers la fin du forage (15 m) l’apparition de gros sable motiva les experts congolais à introduire à la grande surprise de tous les adhérents la technique «semi manuelle» par l’achat d’une motopompe! Le débit bien plus important de cette motopompe a de gros avantages par apport à la pompe à boue manuelle qui pouvait clairement être démontré sur ce chantier:

  • Les sédiments lourds (gros sable) peuvent plus facilement être transportés en surface (éviter l’accumulation résiduelle de grosses textures au fond du trou de forage: Phénomène inévitable avec une pompe á boue manuelle, surtout dans des forages á grande profondeur
  • Atteindre des profondeurs plus importantes du á l’extraction de ces gros sédiments
  • Réduire considérablement le temps de «rinçage» du puits après forage

motor Schlammpumpe
Une pompe á boue motorisée peut réduire plus de la moitié le temps de forage; Elle devient très utile pour des forages profonds avec des sédiments de texture portante (gros sable, gravillons)

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Ici une démonstration de la pression et de l’abondance de l’eau à la sortie de la pointe de forage

Le (pseudo) inconvénient de cette motopompe reste son prix relativement élevé. Ceci impose aux jeunes puisatiers de bien gérer les premiers chantiers, afin de faire les économies nécessaires avant d’y investir. Ainsi, la pompe á boue manuelle restera toujours un outil précieux á conserver. De surcroit, en cas de panne de la motopompe, la «bonne vieille pompe manuelle» sera toujours un recours précieux et indispensable !


Stabilisation du puits et installation de la pompe à corde

Après l’introduction des PVC-pression, le rinçage du puit,  le remplissage de petits galets dans  l’espace entre la paroi du trou de forage et le PVC, le montage de la pompe était enfin d’actualité.

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Plus de 18m de PVC-Pression sont introduits dans le trou de forage

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Des petits galets sont versés autour du PVC dans la couche de l’aquifère (environ sur une hauteur de 6 m) et ensuite le trou est bouché avec du « tout-venant »

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Placement de la pompe sur le puits. La pompe est posée sur un socle, afin qu’elle puisse être démontable en cas de réparation.
Maxime (t-shirt rouge) est après 2 stages déclaré comme «chef de chantier»

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Préparation des pistons (percement d’un trou avec une aiguille chaude) qui seront enfilés sur la corde. Des nœuds tous les mètres sur la corde tiennent à l’écart les pistons.

Il ne manque plus que l’introduction de la corde et le «bloc de pivotation de la corde».

 bloc de pivotassions de la corde
«Le bloc de pivotassions de la corde» est placé au plus profond du puits, sur lequel  un pvc de 25mm est branché jusqu’á la pompe. Dans ce PVC la colonne d’eau sera montée par le biais de la corde munie de pistons dès que l’on active la manivelle de la pompe….

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La « colonne d’eau», une fois arrivé au niveau de la pompe, elle s’échappera latéralement  par gravité au niveau du  « T » en PVC, pour enfin s’écouler dans les récipients. Le débit s’élève à 1800 l/h jusqu’á 2000 l/h

 

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L’ouvrage à peine fini,  est pris d’assaut avec beaucoup d’enthousiasme par la population á qui il est destiné: les femmes du village en premier.

Le forage le plus profond, le plus difficile et le plus long était celui-ci,   sur le plateau latéritique près du village  OUESSE.  Mais ce chantier fut aussi celui apportant le plus d’expériences précieuses aux adhérents puisatiers  durant toute cette première phase de projet au Bénin à cause des difficultés spécifiques rencontrées (efforts physiques décuplés à cause de la texture du sol, cassure de la pompe à 15m de profondeur….)

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J’jusqu’au milieu de la nuit la pompe tourna sans répit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Le Chantier de «Bello»

Le Chantier de «Bello»

Après SONHGAÏ, Notre ami Sylvain, grâce aux bons soins de MF et de quelques bons médecins a pleinement retrouvé ses forces.

Le deuxième chantier á Porto-Novo a été mené par un des meilleurs adhérents,  «Bello». Il fût sélectionné par nos formateurs congolais comme nouveau «Chef de Chantier».

Bello+Lycien
„Bello“ à côté de son maitre Sylvain (Expert puisatier Congolais) 

Tous les jours nous étions en contact avec lui (téléphone) et ainsi  Emery et Sylvain pouvaient lui fournir au bon moment les conseils techniques, mais entre autre aussi inciter le centre de Songhai par le biais de la secrétaire du Directeur (Blandine) de trouver suffisamment de main d’œuvre. Ce travail physique nécessite suffisamment de présence, afin de pouvoir se relayer  trois équipes.  «Bello» se retrouvait donc au début souvent qu’avec une seule équipe. Ce qui dès le début ralentit le travail car cette seule équipe était  souvent  á bout  de  forces. Elle avait  même d’envisagé l’abandon du chantier.  Blandine a finalement réussi de combler le manque d’assistance par des stagiaires du Centre.

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«Bello» à la tarière. Ici le manque d’effectif est comblé par des stagiaires du Centre (uniforme vert).

Grâce à sa persévérance de vouloir réussir « son » chantier, «Bello» redoubla  son engagement et mena á bien son travail jusqu’á la finalisation d’une pompe «Congolaise», fournissant de l’eau fraiche et potable  à une profondeur de 13m.

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«Bello» (D) fixant un manchon sur un tube de tarière      

 

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«Bello» (D) fixant la pompe

La clairvoyance anticipative et l’habileté de Bello avaient dès le départ retenu l’attention des formateurs congolais .Cette volonté imperturbable de «Bello» de vouloir réussir mérite une particulière reconnaissance. Bravo! « Bello »

 

j11 - KopieLa pompe achevée, l’eau claire coule !

Gute Nachrichten!

Mein Schweigen heißt nicht dass ich nichts tue, sondern das Internet lässt mich im Stich!!  Daher nur eine kurze Bilanz und später gibt es wieder mehr Informationen:

  • 4 Pumpen laufen perfekt: jede produziert zwischen 1500 und 2000 Liter / Stunde
    Davon wurde 1 Pumpe schon von einer ersten „emanzipierten“ Mannschaft durchgeführt. „Bello“ der die Mannschaft führte wurde der Held des Tages und der Stoltz der beiden kongolesischen Kollegen, die sie trainiert haben!
  • 14 Anwärter haben mindestens an 2 kompletten “Trainings on the Job“ mitgemacht und machen weiter
  • 3 Mannschaften sind so weit, dass sie ihr eigenes Brunnenbau-Unternehmen  «méthode congolaise» starten können und wollen!!

Sobald sich das Internet wach schüttelt, melde ich mich mit mehr Informationen.

Alles Gute
Euer Arne

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Saine émulation entre deux forages

Après le premier succès probant de la première pompe à corde, deux nouveaux chantiers furent démarrés aussitôt.   Lors des plaidoyers inauguraux, Sylvain a désigné  Abdul Rahamane Alimi (nommé Bello) comme le futur chef de chantier. Ce nouveau forage se fera devant les portes du centre de SONGHAI

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Godfrey Nzamujo (D) tennant son plaidoyer inaugural (Sylvain G. Emery en Bleu). 

Pour ces quatre semaines passées à SONGHAI nous remercions sincèrement le Directeur et ces collaborateurs pour leur soutien ainsi que  les trois groupes d’adhérents qui ont tous participé avec beaucoup d’engagement  à ce premier chantier de forage «congolais» au Bénin

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Nous disons au revoir à Blandine (M), l’assistante du  Directeur de  SONGHAI, tenant l’attestation de bonne fin d’exécution pour la première pompe « congolaise » au Bénin.  Blandine cette brave dame, toujours souriante malgré la pression liée à son poste de travail nous a toujours redu grands services. Au revoir également à Bello, le nouveau chef de chantier (G)

Bello démarre donc ce deuxième chantier à SONGHAÏ selon le vœu du Directeur. L’étude de faisabilité technique a été faite par Emery.

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Bello (à droite de l’échafaudage) va diriger ce chantier selon le savoir-faire transmis par les experts congolais. Nous l’assitions au démarage du chatier.

A présent, Bello, l’un des meilleurs adhérents de cette première formation du groupe de SONGHAI, devrait avec son équipe sans difficultés majeures prouver sa compétence et mener à bien ce projet. Nous restons bien sûr en communication, afin de répondre aux questions qui pourraient se poser.

De notre part, nous nous disposons à satisfaire une longue et ancienne demande du pasteur Ernest, qui est très soucieux de la situation en approvisionnement d’eau propre dans de nombreuses communes du territoire de sa paroisse. Aussi après SONGHAÏ, nous avons débarqué  à  Ouessè près de  Pahou dans la commune de Ouidah (30 km à l’ouest de Cotonou).

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Ici le pasteur Ernest montre un puits ouvert, l’ eau n’y est pas potable. La profondeur y est de 15m. Une profondeur qui ne posera pas de problème á notre pompe à corde.

Le soir même nous déposions le matériel au nouveau (troisième) chantier et nous visitions l’atelier de soudure dans la ville de Pahou.

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Pasteur Ernest (M), Séverin (le soudeur; G) et à droite le cadet de tous les adhérents : Maxime. Séverin et Maxime avaient tous deux assisté avec succès au premier stage à Songhai. Tous deux, y compris Sunday (pas présent sur l’image) ont décidé d’approfondir leurs connaissances, afin d’en faire leur métier.

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Ici le nouvel atelier à
Pahou… bien sûr incomparable  à celui de Songhai, mais pour Emery et Sylvain (en chemise rouge) ce n’étais pas un problème. «C’est très bien, il nous manquera rien ici» disent-il !

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Ce troisième chantier à Ouessè a dès le début été confié à Sunday. Comme Bello à Songhai, Sunday (G) assume donc sa première responsabilité de chef de chantier sur ce site.

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Un charmant couple habitant dans le voisinage  souhaite la bienvenue aux puisatiers dans la pure tradition africaine (Sunday, le chef du chantier à droite)

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Séverain (G) était également au poste pour construire la Pompe pour ce troisième chantier.

Le 12.02.2015 la situation d’avancement sur les deux chantiers était comme suit:
Après deux  jours Bello et son équipe à Porto Novo ont atteint une profondeur de forage  de 8 m, à  cause d’une couche latéritique très dure confrontée toute une demi-journée. De surcroît, de fortes pluies  les ont contraints à s’arrêter quelques temps.

Par contre le chantier de Sunday à Ouesse se déroula sans incidents. Après  un jour et demi  l’équipe a atteint une profondeur de 11 m. !

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Le chantier de de Sunday à Ouesse 

Enfin l’eau!

Par le biais de BonAgera, le premier Transfert du savoir-faire d’un forage manuel pratiqué avec grand succès   au Congo (RDC) a pu être transféré au Bénin grâce aux deux experts Emery BILOLO et Sylvain MATALA (Kinshasa).


Les adhérents pour ce premier stage de forage manuel au Bénin

La demande de Madame la Ministre Sranon Sossou au Directeur de SONGHAI de pouvoir faire participer ses propres adhérents á cette première formation, soulignait le caractère ouvert  de ce stage pour répondre au problème crucial qui est l’accès á l’eau propre pour tous.
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Les adhérant  du ministère  (de gauche à droite):
Ruffin AKPLOGAN, DJAYEOLA YAYI, Jean-VICTAL NOUDEHOU, Antoine AKPO, Julius AGBESSI

 Ce fut également le cas pour le Révérend Ernest OUEOUNOU originaire de la région de Cotonou. Songhai lui accorda trois places.

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Les adhérents du  Révérend Ernest  (de gauche à droite):

Sunday C. TOTINME (notre clown  sympathique); Severin ZOUNON &le cadet de tous les adhérents: Maxime BONOU

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Les trois des cinq adhérant de Songhai présents en permanence á ce stage
Jeff SEMONDJI(G), Abdul Rahamane ALIMI et Justin LAILO (D)

Constantin DOSSA et Boniface ATOMABE  manquent sur cette photo;

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La plus grande partie des adhérents de Songhai étaient plutôt présent á l’atelier sous la responsabilité de Lucien(Mr le P.R). Emery y faisait la formation pour la construction des outils de forage et des pompes à corde.

A l’exception de quelques jeunes étudiants  du Centre de Songhai sollicités  pour participer á ce stage, l’assiduité et l’intérêt  de tous les participants étaient excellents.

 

La technique du forage manuel « congolais »

Une équipe de 12 personnes par chantier dont 3 doivent simultanément accomplir leur tâche avec des efforts physiques non négligeables. Ainsi  quatre groupes des trois personnes se relayent environ toutes les 10 à 15 min, donnant aux autres du temps de pour récupérer, afin de reprendre le cycle.
Ces trois personnes doivent donc simultanément et en toute harmonie actionner les outils suivants:

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„La pompe à boue: Avec une grande pression, un mélange d’eau et d’argile est pompé jusqu’á la tête de forage, afin de faire remonter á la surface les sédiments disloqués en profondeur. A la pompe à boue: Sévérin ZOUNON

Le forage manuel consiste á effectuer deux mouvements complémentaires (Horizontal et vertical), afin de disloquer les sédiments  et de faire remonter ces derniers  par la boue qui ressort avec pression par un trou se trouvant sur la tête de forage

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Au forage: 
Sunday C. TOTINME

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La tête de forage  (120mm de diamètre); visible est le trou par lequel sort le mélange eau/argile. La pointe de cette tête de forage est fabriquée avec des lames des ressort de camion.

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Le levier est actionné par Maxime BONOU, qui assure les mouvements verticaux de la tarière


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Un circuit fermé pour la boue: à l’avant plan le trou de forage où la boue se déverse dans le bac de décantation (dépôt des gros sédiments) et à l’arrière-plan le bassin avec la pompe à boue. Cette dernière est finalement reliée par un tuyau flexible á la tarière. 


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Ceux-ci ne sont définitivement pas des fainéants,  mais les adhérents  puisatiers méritant un moment de repos après  un travail physiquement épuisant!!!

Après  un jours et demie, la profondeur l’aquifère  a pu être atteinte à 7,5m. Ensuite 8 m supplémentaire ont été  forés, afin d’avoir des réserves en eau suffisantes même durant les périodes sèches. Après trois jours et demie, au total 15m de forage ont pu être atteints.


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La surface ovale claire á droite est un indicateur de la préséance de l’eau (aquifère) qui est remonté en surface durant le forage.


Le filtre

Le premier PVC-pression (6m longueur) est cisaillé des deux côtés et sera par la suite enveloppé dans un tissu filtrant.


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La préparation du filtre)…finalement enveloppé par un tissu  filtrant (la mousseline). Cependant l’effet filtrant définitif se fera par la terre elle-même, en créant naturellement avec le temps des «micro-dômes» á l’extérieur  de ce tuyau.


Le placement des PVC-Pression

Avant de retirer définitivement des équipements du trou de forage, un premier rinçage de la plus grosse boue sera effectué


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Un Manche de tarière á deux entrées est fixé sur le tube de la tarière, afin de faire fonctionner 2 pompes à boue simultanément

 


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Avec 2 pompes á boue,  qui maintenant injecteront de l’eau claire jusqu’à la tête de forage,  même les plus gros des sédiments seront extrait du trou de forage.

 
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La boue ainsi ressortant du trou de forage est maintenant déviée et n’est donc plus recyclée par les pompes à boue

Après ce premier rinçage,   une action spectaculaire mais aussi précise et rapide s’engage : l’introduction des PVC-pression dans le trou de forage, afin de consolider définitivement cet ouvrage pour enfin devenir le « puits »

 
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Extraction des tubes de forage suivit par l’introduction immédiates des PVC-pression, afin d’éviter tout éffondrement dans le trou de forage.


Introduction des PVC-pression

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En premier est introduit le PVC-filtre (tube clair)…Emery BILOLO (gauche) et Sylvain MATALA (T-shirt jaune)


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Suivi par successivement par les autre tubes PVC et qui seront collés et emboités les uns dans les autres (Emery, à gauche appliquant la colle sur les emboitements)


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visualiser ce travail de loin donne une impression de la profondeur de ce forage


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Bloqué provisoirement par des sacs de sable, le tuyau est ainsi stabilisé avant que le gravier et sable viennent combler l’espace entre le forage et le PVC. Plus haut la terre («tout venant») sera introduite dans cette espace jusqu’au ras du sol.

  
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Aprés ce travail un grand soulagement est visible sur tous les visages…  et les derniers doutes ont á tout jamais disparu (de g vers la d: Severin ZOUNON,  Michel K. Casimir, Abdul Rahamane ALIMI)

Le fait que ce type de forage manuel est la plus simple expression d’une technique toujours utilisée dans les forages sophistiqués pétrolier a donné á ce travail une appréciation particulière.  Il y a beaucoup de différentes méthodes de forage manuel, mais si cette technologie «congolaise» est correctement maitrisée,  son application, sa rapidité et son coût demeure imbattable.  Bien sûr l’utilisation de motopompes etc. peut être utilisée, mais il faut que ce soit en harmonie avec le contexte économique local.

 

Rinçage du puits

Le rinçage du puits  peut durer plusieurs journées. Tout cela dépend de la nature du sous-sol. Par contre cette action contribue également á la formation du filtre naturel par les sédiments qui se trouve á proximité directe de la paroie du PVC filtrant. C’est en fait ce filtre naturel qui est en plus grande partie á l’ origine de l’extraction permanente d’une eau totalement claire


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Avec un mouvement vertical rapide et durable, cette pompe à crépine permet d’extraire en profondeur même les gros sédiments.   

 Avec cette pompe environ 500 l/heure peuvent être retirés. Sur ce chantier 4 jours étaient nécessaire jusqu’á l’eau devienne suffisamment claire.

La pompe

Après avoir coulé la dalle béton (+ 24h de séchage)  et y avoir celé l’encrage, la pompe pouvait enfin pouvoir être installée. La corde équipé de joins fut introduite dans le petit PVC de 2,4cm et avec la «pièce de retournement» le tout fut introduit dans le puits. Apres avoir fixé également la corde sur le gente, le pompage pouvait enfin commencer !

 

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La joie était grande et les derniers doutes balayés !

 

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En 25 sec. le seau de 15 litre était rempli. En arrondissant sur 30 sec,  ceci donne 60 L/min ou bien 1800 litres/heure!

Les premières constatations des services hydrauliques ont même confirmé la bonne qualité de l’eau ayant un PH de 10,5!

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Enfin nous pouvions fêter un peu et remettre les attestations á tous les adhérents ayant participé avec succès  à cette première formation. c’était  aboutissement au premier exemple probant d’un forage manuel «congolais» et de la pompe á corde à Songhai/Bénin. Les attestations furent toute signées par les formateurs congolais Emery BILOLO et Sylvain MATALA

Malgré un travail éprouvant et pouvant atteindre les limites physiques, la participation et l’ambiance était toujours bonne. Ceci est surement dû á la maturité des adhérents, qui ont pour la plupart un métier

Enfin nous pouvions fêter un peu et remettre les attestations á tous les adhérents ayant participé avec succès  à cette première formation. C’était  l’aboutissement au premier exemple probant d’un forage manuel «congolais» et de la pompe á corde à Songhai/Bénin. Les attestations furent toute signées par les formateurs congolais Emery BILOLO et Sylvain MATALA

Malgré un travail éprouvant et pouvant atteindre les limites physiques, la participation et l’ambiance était toujours bonne. Ceci est surement dû á la maturité des adhérents, qui ont pour la plupart un métier difficile.  Ils sont cependant  imprégnés par la vision que cette activité pourra devenir une alternative lucrative, débouchant dans un entreprenariat autonome.  Ils sont cependant  imprégnés par la vision que cette activité pourra devenir une alternative lucrative, débouchant dans un entreprenariat autonome.

Ein harter Weg, aber Endlich Wasser!

Durch BonaGera e.V. erfolgte der erste Know-How-Transfer der erfolgreichen Manuellen Brunnenbohr-Technik aus dem Kongo in den Benin durch die beiden Experten Emery Bilolo und Sylvain Matala (Kinshasa).


Die Brunnenbauer-Anwärter

Durch die Bitte der Ministerin Sranon Sossou an SONGHAI konnten wir gleich Kandidaten von „außerhalb“ in den ersten Trainingskurs integrieren. Ebenso erfolgte diese Bitte seitens  des Pastor Ernest Oueounou (aus der Region von Cotonou).

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Die Brunnenbau-Anwärter seitens des Ministeriums (von links nach Rechts):
Ruffin AKPLOGAN, DJAYEOLa Yayi, Jean-VICTAL NOUDEHOU, Antoine AKPO, Julius AGBESSI

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Die Brunnenbau-Anwärter seitens des Pastors Ernest (von links nach Rechts):
Sunday C. TOTINME (der sympatische „Klaun“); Severin ZOUNON und der Jüngste aller Anwärter: Maxime BONOU

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Und hier drei der vier permanent anwesenden Kandidaten von SONGHAI:
Djeff Semondji, Abdul Rahamane ALIMI und Justin Lailo
Constantin Dossa und Boniface Atomabe  Fehlt auf dem Bild;

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Alle anderen Anwärter SONGHAIs waren mehr unter der Leitung von Lucien (Links) in der Werkstatt tätig,  wo sie mit Emery lernten das Bohrwerkzeug und die Seilpumpe herzustellen. Dies waren vor allem:
(ab rechts von mir: Celestin S. Akovoetchan, Luc Kouthon, Michel K. Casimir (sitzend), Maxime HOUNKLIN, A. Jean TOSSOU (gelbes T-shirt).

Mit der einzigen Ausnahme der jungen Studenten aus dem Zentrum SONGHAI die zu dieser Arbeit abkommandiert wurden,  waren alle wirklich höchst motiviert.

Die Umsetzung der Brunnen bohr Technik

Eine Bohrmannschaft besteht aus 12 Personen, wobei drei ständig unter Anstrengung arbeiten müssen. D.h.  vier  Gruppen lösen  sich ca. alle 10 bis 15 Min. ab; so bleibt bis zum nächsten Einsatz genügend Zeit, um Kraft zu schöpfen.
Diese  drei simultan und harmonisch abgestimmten Arbeiten sind:

Betätigung der „Schlammpumpe“:  Mit hohem Druck wird ein Tonwassergemisch bis unten zum  Bohrkopf gepresst, um schließlich die gelockerten Sedimente an die Oberfläche zu spülen.

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An der Schlammpumpe: Severin ZOUNON

Die manuelle Bohrung, die sowohl mit Auf- und Abwärtsbewegung, als auch mit lateralen Viertelkreis-Drehungen erfolgt. Das Ton-Wassergemisch gelang bis in den Bohrkopf,  wo schließlich die Flüssigkeit aus einem dafür vorgesehenem Loch austritt.

 

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Am Bohrloch: Sunday C. TOTINME

 

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Bohrkopf  (120mm Breite); vorne ist die Öffnung zu erkennen aus dem das Ton-Wassergemisch austritt. Die Spitze besteht aus LKW Blattfedern.

 

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Aktivierung der Hebelwirkung (Hier: Maxime BONOU), die das Boh
rgestänge aufwärts bewegt und wieder fallen lässt 

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 Ein geschlossener Ton-Wassergemisch Kreislauf: Vordergrund: Bohrloch mit Bohrgestänge, in der Mitte das Dekantier-Becken (Absetzen des groben Materials), im Hintergrund das Schlammbecken mit der Schlammpumpe (Fließrichtung erfolgt vom Bohrloch zum Schlammloch). Durch einen Schlauch ist die Schlammpumpe wiederum mit dem Bohrgestänge verbunden.

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Dies ist KEIN „Faulenzen oder Rumsitzen“,  sondern die verdiente Verschnaufpause!!!

Nach 1,5 Tagen (7,5 m Tiefe) konnte das Grundwasser erreicht werden. Danach wurden weitere 8 m gebohrt, um genügend Wasserreserven zur Trockenzeit zu haben. 3,5 Tage wurden insgesamt benötigt um die endgültige Tiefe von 15m zu erreich.

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Die hellere ovale Fläche rechts im Absetzbecken verrät die Präsenz von Grundwasser,  welches jetzt ebenfalls an die Oberfläche gespült wird.

Der „Filter“
Das erste PVC Rohr wird auf ganzer Länge beidseitig angeschlitzt und wird außerdem noch mit einem filtrierendem Stoff bekleidet.

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Anschlitzen des ersten PVC Rohres (6m Länge)…,

02.02 fin pompage (11)..welches mit einem wasserdurchlässigen Stoff ummantelt wird. Die Filterwirkung wird nach Einführen des Rohres außen durch die Boden-Partikel verstärkt,  die sich durch mikro-dom-förmige Gebilde allmählich bei der Spülung und Nutzung des Brunnenwassers aufbauen.


Einlassen der PVC-Rohre („Druckrohre“)

Bevor das Bohrgestänge aus dem Bohrloch entfernt wird, erfolgt  eine erste Spülung, um den groben Schlamm aus dem Bohrloch zu entfernen.

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Am Griff des Bohrgestänges wird nun ein doppelter Einlass für zwei Schlammpumpen aufgeschraubt und…


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Mit 2 Schlammpumpen wird in großen Mengen klares Wasser in das Bohrloch gepumpt

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Der dabei ausgespülte Schlamm wird nun seitlich am Becken der 2 Schlammpumpen vorbeigeführt. Das Becken klarem Wasser wird ständig nachgefüllt.

Nach dieser „Waschung des Bohrlochs erfolgt die spannende Aktion, die sehr schnell  ablaufen muss da es die eigentliche Befestigung des Bohrloches (Brunnen) zur Folge hat:  endgültiges Herausziehen des gesamten Bohrgestänges und der Einlass aller Hochdruck PVC Rohre.

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Herausziehen des Bohrgestänges in größeren Längen, um diese Prozedur möglichst schnell zu vollziehen. Das Gestänge wurde an nur drei Stellen auseinander geschraubt.

Einführen der PVC Rohre:

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Als erstes das ummantelte PVC Filterrohr (Helle Rohr)…

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gefolgt den anderen PVC Rohren, die nacheinander eingeschoben und verklebt werden (Emery, links im Bild)

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Beobachtung des Einlasses der verschiedenen Rohre aus der Entfernung vermittelt am deutlichsten  die „Tiefe“ des Bohrloches

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Mit Sandsäcken wird das letzte aus dem Boden ragende PVC Rohr zunächst stabilisiert bevor der Zwischenraum zwischen Bohrlochwand und PVC Rohr mit Kies und Sand und schließlich mit Erde aufgefüllt wird. 

  

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Nach  gelungener  Arbeit ist große Erleichterung in den Gesichtern zu erkennen…  die letzten Zweifel an diesem neu im Benin eingeführten Verfahren schwinden endgültig (von L nach R: Severin ZOUNON,  Michel K. Casimis, Abdul Rahamane ALIMI)

Die Erkenntnis, dass hier in seiner einfachsten Form ein Verfahren angewendet wurde, welches den Grundprinzipien der heute genutzten Ölbohrplattformen gleicht, gab dieser Arbeit seinen Reiz. Es gibt viele Handbohrverfahren. Wenn unseres in seiner Handhabung korrekt durchgeführt und beherrscht wird, erscheint es  alternativlos für die meisten ländlichen Regionen Afrikas, die meistens auf dem Niveau der Subsistenzwirtschaft leben. Verbesserungen durch den Einsatz motorisierter Pumpen sind natürlich möglich, nur muss dies im Einklang zu den gegebenen wirtschaftlichen Verhältnissen stehen. Der Wissenstransfer vom Kongo in den Benin durch Bonagera e.V. wurde auf Wunsch der kongolesischen Experten bewusst auf dieses „einfachste“ Niveau gehalten, um auch den mittellosesten Zielgruppen die Möglichkeit zu bieten eigenständig ihre Wasserversorgung zu sichern

 

Spülung des Brunnens

Die „Spülung“ des Brunnens kann eine mehrtägige Arbeit bedeuten.  Hier wird das zunächst trübe Wasser im Brunnen durch das nachfließende Grundwasser  ersetzt. Durch das kontinuierliche Pumpen dieses Grundwassers baut sich allmählich der natürlich „Bodenfilter“ außerhalb des Filterrohres auf (mikro-dom-förmige Gebilde aus Boden-Partikeln). Dies ermöglicht schließlich die nachhaltige Förderung von kristall-klarem Wasser.

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Durch eine schnelle auf und abwärts Bewegung wird die „Pumpe“ (Rückstauventil) aktiviert und fördert somit das noch mit Sediment geladene Wasser an die Oberfläche (Partikel bis zu Grob-Sand können mit Leichtigkeit gefördert werden).

Auf diese Weise konnten ca. 500 l/Stunde von dem zunächst sehr trüben Wasser gepumpt werden. Diese „Spülung“ hat ca. 4 Tage gedauert


Die Seilpumpe

Nach gießen des Betonsockels mit eingelassener und justierter Halterung der Pumpe, konnte endlich mit dem letzten Kapitel begonnen werden.
Das mit Gummidichtungen versehene Seil, welches im 2,4cm PVC-Rohr eingefädelt wurde und der „Umkehr-Mechanismus“ wurden in den Brunnen eingelassen. Das Seil wurde über die Felge der Pumpe gespannt und es konnte endlich gepumpt werden.

 

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Die Freude war natürlich groß und die letzten Zweifel an dieser Technik waren wie weggeblasen.

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Alle 25 sec. konnte ein 15 Liter Eimer gefüllt werden. Aufgerundet auf 30 sec. entspricht dies 60 Liter /min. und 1800 Liter/Stunde

 

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Endlich konnte gefeiert werden und die ersten Urkunden die die erfolgreiche Beteiligung an diesem Lehrgang bestätigten wurden alle von Emery Bilolo und Sylvain Matala unterschrieben. 
Erste Wasseranalysen nach vier Tagen Spülung vom lokalen hydrologischen Amt bestätigten sehr gute Wasserqualität mit einem pH-Wert von 10,5!

Trotz harter und langer Arbeit, war die Stimmung und Arbeitsmoral immer gut gewesen. Sicherlich hing dies damit zusammen das alle Brunnenbau-Anwärter im Berufsleben stehen, aber auf der Suche nach besseren Verdienstmöglichkeiten sind. Die Vision mit dieser Tätigkeit eine eigenständige Unternehmung zu starten war sicherlich eine große Motivation.

 

 

 

Hartmut Heuser : mission accomplie

Tout doit avoir une fin: Hartmut Heuser doit malheureusement nous quitter après ses deux semaines d’intervention. Il a bien soutenu ses deux fils  congolais   dans leur première mission à l’étranger. Emery et Sylvain sont maintenant bien rodés pour mener à bien leur mission, mais il reste un pincement au cœur, car nous formions une bonne équip

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Hartmut avec Sylvain: sa dernière journée de travail á l‘atelier 
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Avant son départ pour Cotonou, le directeur Godfrey NZAMUJO est venu pour le remercier. „MF“ et Emery se sont également d´placés pour souhaiter un bon voyage à leurs chef d’équipe. 

Le bilan de Hartmut durant ces deux dernières semaines: Un chantier de forage qui tourne très bien (8m de profondeur et l’aquifère á été atteinte)  le deuxième chantier devrait se préparer demain. L’équipement de forage a été fabriqué avec succès en plusieurs exemplaires et Emery comme Sylvain sont confiants pour poursuivre seuls, mais dans l’esprit de Hartmut.

Toutes nos vives sympathies, Hartmut, merci beaucoup et nous te saluons tous chaleureusement: Emery, Sylvain, FM et Arne

Hartmut Heusers Arbeit ist getan

Alles hat nun mal sein Ende: Hartmut Heuser musste leider nach zwei Wochen wie geplant wieder nach Hause. Seine beiden kongolesischen „Söhne“ hatte er auf deren ersten Auslandseinsatz gut eingeführt und sie sind  ohne weiteres im Stande ihre Arbeit ohne ihn fortzuführen. Trotzdem fällt der Abschied  allen schwer, da wir ein gutes Team bildeten.

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Hartmut mit Sylvin am letzten Tag in der Werkstatt. 

Vor der Abfahrt nach Cotonou kam auch noch der Direktor Godfrey Nzamujo, um sich von Hartmut persönlich zu verabschieden.

Ein Wiedersehen  mit Emery und FM wurde für den Herbst geplant.

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(
L) G. Nzamujo                       (M) Emery                                    (R) „MF“

Hartmuts Bilanz:

Die erste Baustelle läuft gut, bei einer Bohr-tiefe von 8 Metern erreichten wir das Grundwasser. Die zweite Bohrung startet morgen, das Bohr-material ist in der Werkstatt mehrfach perfekt hergestellt worden und alle sind zuversichtlich.

Alles Gute Hartmut, vielen Dank und es grüßen Dich herzlich Emery, Sylvin, FM und Arne